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authorPaul Buetow <paul@buetow.org>2008-08-10 01:06:15 +0000
committerPaul Buetow <paul@buetow.org>2008-08-10 01:06:15 +0000
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-rw-r--r--LaTeX/chapters/implementierung.tex21
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index 86ed5da..6679c56 100644
--- a/LaTeX/chapters/implementierung.tex
+++ b/LaTeX/chapters/implementierung.tex
@@ -98,6 +98,10 @@ Alle Variablen die als Prefix \textit{lang}, \textit{keyevent}, \textit{div} ode
\subsection{Editorobjekte}
+Wie Variablen intern abgespeichert werden ist bereits bekannt. F\"{u}r das Editieren der Variablen werden Editor-Objekte verwendet. Auf Abbildung \ref{fig:PackagePrefsEditors} ist die Klassenstruktur des dazugeh\"{o}rigen Paketes \textit{prefs.editors} angegeben.
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+Die Basis eines Editors stellt die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractEditor} dar, dem ein \textit{VSPrefs} Objekt zum Editieren \"{u}bergeben wird. Ein Editor stellt alle verf\"{u}gbaren und nicht-versteckten Variablen des \textit{VSPrefs}-Objektes im GUI dar und bietet gleichzeitig die M\"{o}glichkeit alle Variablen dar\"{u}ber zu editieren an. F\"{u}r das Editieren von Farbwerten wird auf \textit{VSColorChooser} zur\"{u}ckgegriffen. Die Klasse \textit{VSEditorTable} ist f\"{u}r das \textit{JTable}-Objekt aus Java's Swing-Bibliothek zust\"{a}ndig, welches bei der graphischen Darstellung aller Variablen eingesetzt wird. Die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractBetterEditor} wurde, wegen der \"{U}bersicht, als Zwischenschritt eingef\"{u}gt.
+
\begin{figure}[h]
\centering
\includegraphics[width=10.5cm]{images/prefs-editors}
@@ -105,13 +109,7 @@ Alle Variablen die als Prefix \textit{lang}, \textit{keyevent}, \textit{div} ode
\label{fig:PackagePrefsEditors}
\end{figure}
-Wie Variablen intern abgespeichert werden ist bereits bekannt. F\"{u}r das Editieren der Variablen werden Editor-Objekte verwendet. Auf Abbildung \ref{fig:PackagePrefsEditors} ist die Klassenstruktur des dazugeh\"{o}rigen Paketes \textit{prefs.editors} angegeben.
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-Die Basis eines Editors stellt die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractEditor} dar, dem ein \textit{VSPrefs} Objekt zum Editieren \"{u}bergeben wird. Ein Editor stellt alle verf\"{u}gbaren und nicht-versteckten Variablen des \textit{VSPrefs}-Objektes im GUI dar und bietet gleichzeitig die M\"{o}glichkeit alle Variablen dar\"{u}ber zu editieren an. F\"{u}r das Editieren von Farbwerten wird auf \textit{VSColorChooser} zur\"{u}ckgegriffen. Die Klasse \textit{VSEditorTable} ist f\"{u}r das \textit{JTable}-Objekt aus Java's Swing-Bibliothek zust\"{a}ndig, welches bei der graphischen Darstellung aller Variablen eingesetzt wird. Die abstrakte Klasse \textit{VSAbstractBetterEditor} wurde, wegen der \"{U}bersicht, als Zwischenschritt eingef\"{u}gt.
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-Die Klasse \textit{VSSimulatorEditor} dient f\"{u}r das Editieren der globalen Simulationseinstellungen und \textit{VSProcessEditor} f\"{u}r das Editieren der Prozesseinstellungen sowie der dazugeh\"{o}rigen Protokollvariablen. Da diese beiden Klassen von \textit{VSAbstractBetterEditor} erben, k\"{o}nnen sie mithilfe von \textit{VSEditorFrame} in einem separaten Fenster angezeigt werden. Alternativ k\"{o}nnen die Editoren auch in der Sidebar im Tab ``Variablen'' angezeigt werden. Auf Abbildung \ref{fig:Simulationseinstellungen} wurde bereits ein \textit{VSEditorFrame} in Aktion gesehen.
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-F\"{u}r Protokolle gibt es keine separate Editor-Klasse, da sie bereits vom Prozesseditor aus editiert werden k\"{o}nnen. Dabei iteriert der Prozesseditor \"{u}ber alle f\"{u}r den jeweiligen Prozess verf\"{u}gbaren Protokollobjekte und f\"{u}gt deren Variablen zus\"{a}tzlich in den Prozesseditor ein. Somit erscheinen die Prozess- und die dazugeh\"{o}rigen Protokollvariablen im selben Editor, womit dem Benutzer eine bessere \"{U}bersicht geboten wird.
+Die Klasse \textit{VSSimulatorEditor} dient f\"{u}r das Editieren der globalen Simulationseinstellungen und \textit{VSProcessEditor} f\"{u}r das Editieren der Prozesseinstellungen sowie der dazugeh\"{o}rigen Protokollvariablen. Da diese beiden Klassen von \textit{VSAbstractBetterEditor} erben, k\"{o}nnen sie mithilfe von \textit{VSEditorFrame} in einem separaten Fenster angezeigt werden. Alternativ k\"{o}nnen die Editoren auch in der Sidebar im Tab ``Variablen'' angezeigt werden. Auf Abbildung \ref{fig:Simulationseinstellungen} wurde bereits ein \textit{VSEditorFrame} in Aktion gesehen. Auf Abbildung \ref{fig:NeueSimulationVariaben} wurde hingegen ein Prozesseditor in der Sidebar ge\"{o}ffnet. F\"{u}r Protokolle gibt es keine separate Editor-Klasse, da sie bereits vom Prozesseditor aus editiert werden k\"{o}nnen. Dabei iteriert der Prozesseditor \"{u}ber alle f\"{u}r den jeweiligen Prozess verf\"{u}gbaren Protokollobjekte und f\"{u}gt deren Variablen zus\"{a}tzlich in den Prozesseditor ein. Somit erscheinen die Prozess- und die dazugeh\"{o}rigen Protokollvariablen im selben Editor, womit dem Benutzer eine bessere \"{U}bersicht geboten wird.
\section{Ereignisse}
@@ -224,10 +222,17 @@ Jede Simulation besitzt genau eine Instanz von \textit{VSTaskManager}. Eine Inst
\label{fig:PackageCore}
\end{figure}
-Eine Instanz von \textit{VSMessage} stellt eine Nachricht dar, die von einem Prozess verschickt wird. F\"{u}r jedes Versenden einer Nachricht wird hiervon eine Instanz gebildet, wo der Senderprozess die zu verschickende Daten ablegt. Da \textit{VSMessage} von \textit{VSPrefs} erbt, k\"{o}nnen zwischen zwei Prozessen beliebige Datentypen (Tabelle \ref{tb:VariablenDatentypen}) \"{u}ber eine Nachricht verschickt werden. Anschließend wird f\"{u}r jeden Empf\"{a}ngerprozess das neues Ereignisobjekt der Klasse \textit{VSMessageReceiveEvent} angelegt, welche eine Referenz der verschickten Nachricht besitzt. Danach wird ein \textit{VSTask}-Objekt instanziert, wo die Referenz auf das Ereignisobjekt und das dazugeh\"{o}rige Prozessobjekt sowie die Ereigniseintrittszeit als Attribute gespeichert werden. Das \textit{VSTask}-Objekt wird dann dem Task-Manager "{u}bergeben, der das dazugeh\"{o}rige Ereignis ausf\"{u}hrt, wenn die Ereigniseintrittszeit eingetroffen ist. Via Java-Polymorphie wird das \textit{VSMessageReceiveEvent}-Objekt in ein \textit{VSAbstractEvent} umgewandelt.
+Eine Instanz von \textit{VSMessage} stellt eine Nachricht dar, die von einem Prozess verschickt wird. F\"{u}r jedes Versenden einer Nachricht wird hiervon eine Instanz gebildet, wo der Senderprozess die zu verschickende Daten ablegt. Da \textit{VSMessage} von \textit{VSPrefs} erbt, k\"{o}nnen zwischen zwei Prozessen beliebige Datentypen (Tabelle \ref{tb:VariablenDatentypen}) \"{u}ber eine Nachricht verschickt werden. Anschließend wird f\"{u}r jeden Empf\"{a}ngerprozess das neues Ereignisobjekt der Klasse \textit{VSMessageReceiveEvent} angelegt, welche eine Referenz der verschickten Nachricht besitzt. Danach wird ein \textit{VSTask}-Objekt instanziert, wo die Referenz auf das Ereignisobjekt und das dazugeh\"{o}rige Prozessobjekt sowie die Ereigniseintrittszeit als Attribute gespeichert werden. Das \textit{VSTask}-Objekt wird dann dem Task-Manager "{u}bergeben, der das dazugeh\"{o}rige Ereignis ausf\"{u}hrt, wenn die Ereigniseintrittszeit eingetroffen ist. Die Verschachtelung der Objekte beim Verschicken einer Nachricht ist auf Abbildung \ref{fig:Wrapping} dargestellt. Via Java-Polymorphie wird das \textit{VSMessageReceiveEvent}-Objekt in ein \textit{VSAbstractEvent} umgewandelt.
Erw\"{a}hnentswert ist auch die Klasse \textit{VSMessageStub}, welche ein \textit{VSMessage} kapselt. Ihr Zweck ist das Verstecken einiger Methoden von \textit{VSMessage} im Protokoll-API, welches f\"{u}r die Erstellung eigener Protokolle dient. Der Protokoll-Entwickler soll m\"{o}glichst nichts falsch machen k\"{o}nnen und deswegen soll den Protokoll-API ein eingeschr\"{a}nkter Funktionsumpfang zur Verf\"{u}rung gestellt werden. Da sich \textit{VSMessageStub} im selben Paket wie \textit{VSMessage} befindet, kann \textit{VSMessageStub} auf paket-private Methoden von \textit{VSMessage} zugreifen. Protokolle hingegen werden in einem anderen Paket implementiert und haben somit keinen Zugriff auf diese paket-privaten Methoden. Zwar kann der Protokollentwickler ein eigenes \textit{VSMessageStub}-Objekt anlegen, jedoch kann er auf diese Weise besser unterscheiden, auf welche Mehhoden er zugreifen sollte und auf welche nicht. Das Protokoll-API wird sp\"{a}ter genauer behandelt.
+\begin{figure}[h]
+ \centering
+ \includegraphics[width=11.0cm]{images/wrapping}
+ \caption{Gekapseltes \textit{VSMessage} im \textit{VSMessageReceiveEvent}-Objekt}
+ \label{fig:Wrapping}
+\end{figure}
+
Der Task-Manager speichert anschließend die Empfangsereignisse in den lokalen Warteschlangen der Empf\"{a}ngerprozesse. Die Nachricht kommt bei einem Empf\"{a}ngerprozess an, sobald das Ereignis f\"{u}r den Empfang eintritt. F\"{u}r die korrekte Implementierung der Lamport- und Vektor-Zeitstempel wird jeder Nachricht automatisch eine Referenz auf die Lamport- sowie auf die Vektorzeit des sendenden Prozesses als Attribut beigef\"{u}gt. F\"{u}r die \"{U}berpr\"{u}fung des Protokolls wird in jeder Nachricht auch der Klassenname des jeweiligen Protokolls abgespeichert.
Eine Instanz von \textit{VSInternalProcess} repr\"{a}sentiert einen simulierten Prozess. Ein \textit{VSInternalProcess} stellt alle vom Simulator intern verwendeten Methoden zur Verf\"{u}gung, w\"{a}hrend ein \textit{VSAbstractProcess} lediglich Methoden hat, die man im Protokoll-API f\"{u}r die Erstellung eigener Protokolle verwenden darf. Da \textit{VSAbstractProcess} abstrakt ist und hiervon keine Instanz gebildet werden darf, muss f\"{u}r einen neuen Prozesses stets ein \textit{VSInternalProcess}-Objekt erstellt werden. Via Polymorphie wird dieses Objekt nach \textit{VSAbstractProcess} umgewandelt und so dem Protokoll-API zur Verf\"{u}gung gestellt. Beispielsweise darf mit \textit{getTasks()} nur vom Simulator intern auf die Priorit\"{a}ts-Warteschlangen zugegriffen werden, w\"{a}hrend man im Protokoll-API selbiges vermeiden sollte und auch gar nicht direkt m\"{o}glich ist. Hierf\"{u}r h\"{a}tte man auch ein Stub-Objekt \textit{VSProcessStub} verwenden k\"{o}nnen. Da aber so gut wie alle paar Millisekunden auf die Methoden von \textit{VSInternalProcess} zugegriffen wird, wurde hier aus Performancegr\"{u}nden der Weg \"{u}ber eine Vererbungungsstufe preferiert.